Mit ein Grund, warum wir uns entschlossen haben LandArt ins Leben zu rufen, war folgendes Erlebnis: Eines Tages rief uns ein Freund aus Bayern an und sagte, es gäbe da einen Bauern, der produziere ganz tolle Enten und Gänse. Immer auf der Suche nach guten Produkten sind wir dorthin gefahren. Ein wirklich entzückender, bayrischer Bauernhof mit schönem Blumenschmuck, schönen Weiden und alten Bäumen und allem was dazu gehört.
Zunächst zeigte uns der „Bauer“ seinen EU-Geflügelschlachthof. High-tech und alles sehr beeindruckend. Auf die Frage, wo denn seine Enten herumliefen, führte er uns, verschmitzt lächelnd, zu Hallen, die außerhalb des Bauernhofes lagen. Als er die Hallen dann öffnete, sahen wir die „Original Bayrische Bauernflugente” heranwachsen. Zu 5.000 Stück auf Gitterrosten gepfercht, alles vollautomatisiert. Fütterung, Entmistung und Entlüftung - alles besorgt der Computer, wurde uns stolz erklärt. Kurz - für jemanden, der eine leckere Ente essen möchte, ein Bild des Grauens.
Als wir ihm dann unsere romantischen Vorstellungen über eine Bauernente erzählten, auf grüner Wiese und mit einem kleine Weiher, sagte er uns mitleidig lächelnd, die dürfe er in seinem EU-Schlachthof noch nicht einmal schlachten, denn dann würde ihm die Lizenz entzogen.

Bei solchen Entwicklungen kann man nur sagen „Gute Nacht, arme Landwirtschaft“.

 

Weibliche Holzbergente ca. 1,2 kg

Vom Erpel:
• Keule (à 4 Stück vakuumverpackt)
• Brust (à 4 Stück vakuumverpackt)



Die Holzberggans wächst, wie all unser Geflügel, in großzügigem Auslauf auf. Außer kräutrigem Kleegras und Fallobst füttern wir noch heimischen Hafer zu. Die Holzberggans gibt es nur im November und Dezember.